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Pop Art, Kölsch Rock & Komik am Klavier - Abwechslung zum Pferdemesse Besuch

Pop Art, Kölsch Rock und Komik am Klavier - unterhaltsame Abwechslung zum Messebesuch

Kultur- und Freizeitangebote in der Domstadt

 

Anfang September wird Köln zum Treffpunkt der internationalen Reitsportbranche. Rund um die Pferdesportfachmesse spoga horse, die vom 5. bis 7. September auf dem Gelände der Koelnmesse stattfindet (Öffnungszeiten Sonntag und Montag von 10 bis 19 Uhr, Dienstag bis 18 Uhr nur für Fachbesucher), lockt die Domstadt mit zahlreichen Kultur- und Freizeitangeboten. Ob Kunst, Kabarett, Konzerte oder Sportevents: Hier einige Ausgeh- und Freizeittipps für jeden Geschmack.

 

Acht städtische Museen, eine Vielzahl von Ausstellungsinstituten und eine lebendige Galerienszene zeichnen Köln aus. Während der spoga horse zeigt das Museum Ludwig die Ausstellung "Kunst als Motiv"

mit Werken von Roy Lichtenstein, dem Großmeister der Pop Art. In der Ausstellung wird mit rund 100 Exponaten, überwiegend großformatigen Gemälden, sowie einigen Skulpturen und Zeichnungen die Auseinandersetzung Lichtensteins mit kunsthistorischen Stilrichtungen von Expressionismus und Futurismus bis Bauhaus und Artdeco nachvollziehbar. Außerdem hat sich Lichtenstein Werke von Künstlerheroen wie Picasso, Matisse, Mondrian oder Dali angeeignet und sie oft ironisch, hintergründig in seiner eigenen Bildsprache interpretiert. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag, 2. September, sogar von 10 bis 22 Uhr (www.museum-ludwig.de). Funde vergangener Epochen gibt es im Römisch-Germanischen Museum direkt neben dem Kölner Dom zu entdecken. Die fünfte Landesausstellung zur Archäologie in Nordrhein-Westfalen zeigt die facettenreiche Welt der Bodendenkmalpflege anhand großer wissenschaftlicher Ausgrabungen und reicher Funde. "Fundgeschichten.

Archäologie in Nordrhein-Westfalen" spannt den Bogen von der Erdgeschichte zur Moderne - vom 200 Millionen Jahre alten Schwimmsaurier bis zum englischen Lancaster-Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg (www.museenkoeln.de/roemisch-germanisches-museum).

Die Kölsche-Kult Band "De Bläck Fööss" feiert dieses Jahr ihr 40jähriges Bühnenjubiläum. Die Nummer 1-Band des Kölner Karnevals und der kölschen Mundartlieder kommt zu diesem Anlass auf den Roncalliplatz direkt vor den Kölner Dom, um am ersten Wochenende im September mit drei Konzerten standesgemäß zu feiern (www.blaeckfoeoess.de). Tickets für die Konzerte am 4., 5. und 6. September 2010 gibt es unter www.koeln-ticket.de. Die derzeit erfolgreichste A Capella Band Deutschlands macht während der spoga horse ebenfalls Station in Köln. Wer nicht nur etwas für die Ohren, sondern ebenfalls noch etwas zum Nachdenken und für die Lachmuskeln haben will, der sollte sich Unterhaltung à la Wise Guys nicht entgehen lassen. Die fünf Sänger, die konsequent auf Instrumente verzichten, treten am 7. und 8. September in der Philharmonie auf (www.wiseguys.de). Seit stolzen 37 Jahren existiert die schottische Folk-Rock Band "Runrig".  Die Band ist dafür bekannt, dass sie ihre Songtexte auf Gälisch schreiben und Rock mit schottischen Einflüssen vermischen. Am 2. September geben "Runrig" ein Open-Air-Konzert am Tanzbrunnen, unweit des Kölner Messegeländes (www.runrig.co.uk).

 

Musikkabarett vom Feinsten bietet Armin Fischer. Der Klavierkomiker lädt sein Publikum mit seinem Programm "Einmal Klassik und zurück! Anekdoten nach Noten" auf eine musikalische Sonderfahrt ein.

Fischers Vernetzungen von Klassik und Popmusik sind am 4. September im Bürgerhaus Köln-Kalk zu hören (www.armin-fischer.com). Ebenfalls amüsante Unterhaltung, gepaart mit Völkerkunde, verspricht Kabarettist Sebastian Schnoy (www.schnoy.de). Mit Witz und Gespür für Subtilitäten nimmt der Hamburger Kabarettist sein Publikum mit auf einen unterhaltsamen Streifzug durch Europa. Schnoy gastiert mit seinem Programm "Hauptsache Europa" am 3. September im Bürgerhaus Stollwerck.

 

Sportlich betätigen kann man sich bei der "Tour de Respect". Der Radsportevent ist nicht in erster Linie als Wettkampf gedacht, sondern als Radsport-Etappenfahrt mit einem menschenwürdigen Anliegen.

Ziel ist es, dynamische und enthusiastische (Breiten)-Radsportler zu gewinnen, um gegen Antisemitismus und Rassismus sportlich ein Zeichen zu setzen. Die Tour de Respect startet am 3. September vor dem Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln.

In insgesamt sechs Etappen strampeln die Teilnehmer von Köln nach Paris (www.tourderespect.org). Auf dem Fahrrad, im Wasser und zu Fuß bewegen sich die Teilnehmer des Cologne Triathlon Weekend am 4. und 5. September (www.koelntriathlon.de).

 

31.05.2010, 17:22 von admin | 777 Aufrufe
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